Brandenburg – Datenbank

Datenbank für Familienforscher in Brandenburg

Neuigkeiten Februar 2022

Dazu gekommen sind folgende neue Eintragungen….

  • Standesamt Zehlendorf Heiraten 1914/15 (Vollabschrift) (186 Einträge)
  • OFB Markau / Markee HVL 1660-1884 (Update) (24 neue, jetzt 13036 Einträge)
  • OFB Bredow HVL 1601-1934 (Update) (7 neue, jetzt 14214 Einträge)

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Aus der Geschichte des Dorfes Gurkow

Ungefähr in der Mitte zwischen den Städten Landsberg und Driesen liegt an der Ostbahn das Dorf Gurkow im Kreise Friedeberg. Der Ort dehnt sich größtenteils nach dem Netzebruch, südlich der Bahn aus. Er kann in diesem Jahre auf ein 600jähriges Bestehen zurückblicken. Im Jahre 1326 wird er zum ersten Male unter den Ortschaften genannt, die durch den Einfall der Polen und Litauer zerstört wurden. Jedenfalls kann das Alter des Dorfes noch weit höher angenommen werden. Es wird schon bis zur Einwanderung der Slawen im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. zurückdatiert werden müssen. Der Name Gurkow ist entstanden aus dem slawischen Gorka, gleich Werder, Höhe. So erkennt man, daß er zu den Randdörfern des Netzetales gehört. Der Baltische Höhenzug weicht gleich hinter Zantoch von der Bahn zurück und tritt erst bei Altkarbe wieder an sie heran. Die ersten Siedlungen des Ortes sind nicht wie in anderen Orten dem Bachlaufe, hier der Puls, gefolgt. Wahrscheinlich ist, daß der heutige Kirchplatz den ältesten Teil des Dorfes getragen hat. Hier erhob sich in grauer Vorzeit ein Werder, der die nach Süden und Westen liegenden überragte. Hier fanden die ersten slawischen Ansiedler auch die natürliche Hufeisenform, nach der sie ihre Dörfer anlegten, mit der Öffnung nach dem Wasser.
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Bruchfahrt des Vereins für Geschichte der Neumark

Die letzte diesjährige Wanderfahrt des Geschichtsvereins galt der Besichtigung der neueren kulturtechnischen Arbeit im Netze- und Warthebruch. An Bord des Dampfers „Glückauf“ gab Regierungsbaurat Griesert von der Kulturabteilung Landsberg an Hand von Karten eine Übersicht über die geschichtliche Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der Eindeichungsarbeiten im gesamten Bruchgebiet. Die gewaltige Kolonisationstätigkeit Friedrichs des Großen die rund 50 Prozent des Gebietes – 60 000 Hektar der menschlichen Besiedlung erschloß, blieb unvollendet.
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Dem Gedächtnis eines großen Landsbergers

Zum 70. Geburtstages des Malers Robert Wartmüller

Landsberg, wie überhaupt die Neumark, ist nicht reich an künstlerischen Persönlichkeiten. Der Sinn des Ostmärkers, dieses mit zäher Unverdrossenheit aus selbstverwurzelter Heimatliebe heraus immer wieder den bitteren Kampf um eine oft mehr als karge Existenz aufzunehmenden Gesellen war und ist mehr auf die Lebenswirklichkeit eingestellt im Gegensatz zu dem Menschenschlag des Südens und Westens, dem größerer Wohlstand und freundlichere Lebensbedingungen die Möglichkeit boten, sich auch mit schöneren Seiten des Lebens zu beschäftigen. So ist es nur zu natürlich, daß der deutsche Osten manchen Staatsmann und Feldherren von Format nur selten dagegen einen bedeutenden Künstler hervorgebracht hat.
Umso mehr haben wir Anlaß, eines Malers zu gedenken, der heute, am 16. Januar, seinen 70. Geburtstag hätte feiern können, wenn nicht ein hartes Geschick ihm im blühenden Alter von 36 Jahren aus der Höhe seiner Schaffenskraft, am Beginn der Stufenleiter zu großem Ruhm, dahingerafft hätte: Robert Wartmüller.
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