Datenbank für Familienforscher in Brandenburg

Norbert Henkel

Wie die Gemeinde Brenkenhoffsbruch gebildet wurde

Schon lange bevor Friedrich der Große unter Brenkenhoffs Aufsicht das Netze- und Warthebruch entwässern, die Flüsse eindeichen und Kolonisten auf dem urbar gemachten Lande ansetzen ließ, waren mehrere Kolonien sowohl im Netze- wie im Warthebruch entstanden; sie waren allerdings häufig Überschwemmungen ausgesetzt und konnten daher nicht recht zu Wohlstand kommen. Zu dieser vor fridericianischen Siedlungen gehörte auch Gottschimmerbruch oder, wie es früher genannt wurde, Gottschimmer Holländer. Es war auf dem Bruchgebiet des am südlichen Rande des Netzebruches gelegenen Dorfes Gottschimm, aber nördlich des Flusses, entstanden. Dr. Neuhaus sagt in seinem Buche „Die Fridericianische Kolonisation im Warthe- und Netzebruch“: „1728 wurde dann die Kolonie Gottschimmerbruch an der Netze eingerichtet mit ursprünglich etwa 50 Kolonisten, von denen jeder eine Zweihufenstelle erhielt.“
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Neuigkeiten August 2022

Dazu gekommen sind folgende neue Eintragungen….

  • Standesamt Zehlendorf Heiraten 1922 (Vollabschrift) (204 Einträge)
  • Standesamt Friedrichshagen Kr. Niederbarnim Heiraten 1939 (Vollabschrift) (220 Einträge)

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Neuigkeiten Juli 2022

Dazu gekommen sind folgende neue Eintragungen….

  • Standesamt Rudow Kr. Teltow Geburten 1901-1902 (Vollabschrift) (223 Einträge)
  • Standesamt Friedrichshagen Kr. Niederbarnim Heiraten 1929-1931 (Vollabschrift) (477 Einträge)
  • Standesamt Zehlendorf Heiraten 1921 (Vollabschrift) (213 Einträge)

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Die Giedtkesche Windmühle wird abgebrochen. Aus der Geschichte. (Zantoch)

Ein charakteristisches Wahrzeichen aus alter Zeit, das hart am Rande des Zantocher Höhenzuges zur Höhe ragt, soll der Neuzeit weichen; die alte Giedkesche Windmühle, die zum Abbruch verkauft wurde. Von ihrem hohen Stande aus war sie weithin sichtbar im Warthe- und Netzebruch, links bis über den Hottosberg fast bis Lipke, rechts bis Borkow und Zechow. Man hatte von ihr aus eine wunderbare Aussicht über die jetzt leider überschwemmte Ebene, fast bis Schwerin. Vor und während des Krieges war sie ein nie rastender Betrieb, besonders seitdem sie 1913 elektrischen Antrieb erhalten hatte. Aber trübe ist die Vergangenheit der alten Windmühle, mußten doch in ihr blühende junge Männer ihr Leben hingeben. Im Kriegsjahre 1870 siedelte ein in Ringenwalde geborener Müller, namens Hermann Richard, nach Zantoch über, nachdem er Windmühlen in Friedeberg, Beatenwalde und anderen Orten besessen hatte. Weiterlesen